Mittwoch, 15. Januar 2014

UbuntuTouch - benutzbare Version ab Ende Mai

Na das ist doch mal eine Nachricht, die alle in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt. Zum Ende Mai hin, soll es ein verwendbares UbuntuTouch für alle geben. Was bis dahin noch auf der To-do-Liste steht, erfahren Sie in diesem Artikel.

UbuntuTouch - Ein Countdown bis Mai




Rick Spencer, Canonicals Director in der Ubuntu Entwicklung, schrieb auf seinem Blog, dass er plant, das UbuntuTouch-Software für Telefone in einer stabilen Version und "anwendbar für Verbraucher", noch zum Ende Mai  veröffentlichen zu wollen.

Spencer ist der Meinung, dass man den Verlauf der Entwicklung beschleunigen könnte, wenn man den Anwendern das System zu einem frühest möglichen Zeitpunkt zur Verfügung stellt. So soll und kann die Software dann nicht nur als Entwicklerversion von den Entwicklern in der Community, sondern auch von Verbrauchern im täglichen Einsatz getestet werden.
Es ist ein wenig wie, "wir testen das Hunde- oder Katzenfutter immer selbst, bevor wir es den Tieren geben, damit wir wissen, ob es auch schmeckt oder ob wir noch etwas verbessern können.

Eigentlich richtig so, denn niemand wird auf sein (durch die Tech-Specs vorgegebene Hardware) hochwertiges Android-Phone mit einer Dauerbaustelle als Betriebssytem leben wollen. Durch den Aufruf des Selbsttestes des gesamten Systems, weiß man dann aber, wo genau man steht und wie lange es noch dauern könnte, bis eine bestimmte Funktion zur Verfügung steht oder ein Problem gefixt ist.

Ebenso steht bis Ende Mai noch als "Großes Ziel" auf dem Zettel, dass man mit Ubuntu Phone:
  • Telefongespräche beginnen und beantworten
  • Textmitteilungen erstellen und empfangen
  • Surfen im Internet via 3G oder WiFi verbindung
  • Surfen im Internet via Wechsel von 3G und WiFi
  • Anlegen, Importieren und Bearbeiten von Kontakten
  • ohne aktives Display (sensorgesteuert) telefonieren
  • updates ohne Datenverlust und Synchronisation mit dem PC
Das klingt jetzt, als könne es das Telefon noch nicht. Doch diese Schlüsselfunktionen sind alle schon zu 70 bis 95% gelöst. "Die Anwender sollen das Telefon auch selbst zu einem großen Teil mitentwickeln" und dies ist, so die Idee von Spencer, "eines der Zukunftsfaktoren für das Gerät".

Mit der Aussage liegt Spencer aber auch im Zeitplan von Mark Shuttleworth (oder lässt es die Anwender und Fans jedenfalls glauben), der bereits im vergangenen Jahr die Auslieferung einer bedienfähigen UbuntuTouch-Oberfläche als Version 1.0 für das erste Halbjahr 2014 ankündigte.

Neues Wasser auf die Mühle oder aktueller Ist-Zustand? 

Warten wir weitere News ab und freuen uns, auf das, was da kommen mag.

//O.F.